Produktmanagement: Gratwanderung zwischen Standardisierung und Kundenwunsch

19. März 2017

Wettbewerbsfähige Preise auf der einen Seite, Wettbewerbsvorsprung durch individuelle Lösungen auf der anderen Seite. Kann das gelingen?

Produktmanager sind nicht zu beneiden. Machen Sie es dem Vertrieb recht, indem sie intelligente, vom Markt verlangte Lösungen durch Entwicklung und Produktion durchpauken, so hagelt es von anderer Seite Kritik: zu hoher Fertigungsaufwand, zu teure Materialien, zu aufwändiges Customizing. Das Problem liegt in (zu) vielen Fällen darin, dass die Bedürfnisse des Kunden falsch eingeschätzt werden. Zu oft noch projizieren Produktmanager, Techniker, Software-Entwickler und andere in ähnlicher Aufgabe ihre eigenen Vorstellungen von Innovation und Wettbewerbsvorsprung in die Produkte hinein und machen sie dadurch aufwändiger als eigentlich vom Kunden gewünscht. Lösungsmöglichkeiten sind Innvationsworkshops mit Kunden gemeinsam, aber auch die mit dem Kunden gemeinsam betriebene Entwicklung von Anforderungsprofilen und Lastenheften.

Eine Aufgabe des Produktmanagements wird aber auch noch zu wenig erkannt: die Post-Launch-Evaluation und das damit verbundene Post-Launch-Engineering. Welche individuellen Ausprägungen haben den Kunden wirklich weitergebracht in seiner Wettbewerbsposition? Welche lassen sich wieder unbeschadet zurückführen? Wie lassen sich Versions-Landschaften wieder auf einige wenige Plattformen und Produktstränge zurückführen?

Modulare Produktstrukturen, Versions-Disziplin und eine praxisgerechte Abbildung in der IT sind keine neuen Schlüssel; ihre Philosophie ist aber noch weit davon entfernt, flächendeckend umgesetzt worden zu sein.

Bekommen auch Sie die Vielfalt Ihrer Produktstrukturen nicht mehr gebändigt? Sprechen Sie uns gerne dazu an, schreiben Sie eine E-Mail info@tct.de.

 

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