Insider beklagen sich schon seit Jahren, dass nach wie vor für viele deutsche Unternehmen Multiprojektmanagement (MPM) ein Fremdwort ist. Seit ein paar Jahren drängt mit dem Begriff Project Management Office (PMO) eine Projektfunktion in den Markt, die mit einem noch höheren Anspruch als das klassische MPM einhergeht, aber bisher erst selten wirkungsvoll umgesetzt wurde.
Viele Unternehmen tun sich schwer mit der Umsetzung von Multiprojektmanagement (MPM), und das oft aus banalen Gründen. Der Gedanke, die Hoheit über Ressourcen mit einer anderen Instanz teilen zu müssen oder gar in der Projektberichterstattung einer anonymen Objektivität ausgeliefert zu sein, dürfte der Hauptgrund sein, dass MPM nur selten schlagkräftig daher kommt. Ohne dass MPM also bereits flächendeckend umgesetzt ist, wird seit 6 – 7 Jahren das Instrument des Project Management Office (PMO) ins Spiel gebracht, das über das reine Multiprojektmanagement bzw. -controlling hinaus Funktionen übernehmen soll, für die es in der Tat bisher nur in wenigen Unternehmen verantwortliche Orga-Einheiten gab. Dazu gehören die Weiterentwicklung des Projektpersonals bis hin zum Coaching während laufender Projekte, die Pflege und Entwicklung der PM-Vorgaben, wie Handbücher und Prozessbeschreibungen, aber auch das Kümmern um die PM-Software. Mächtige PMOs sind zudem noch zuständig für Projektergebnisse, im Sinne eines echten Multiprojektmanagements, und für personelle wie auch technische Ressourcen.
Wie kann ein Unternehmen die Philosophie und grundsätzliche Hilfestellung eines PMO für sich nutzbar machen, ohne sich in unfruchtbare Machtdiskussionen zu begeben. Gerne diskutieren wir mögliche Lösungen mit Ihnen. Sprechen Sie uns an über info@tct.de.